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Nachhaltige Landwirtschaft mit Bäumen: Agroforstsysteme – Agroforstwirtschaft

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Hier finden Sie die aktuellsten Hinweise und Interessantes zum Thema Agroforstwirtschaft

 

 

Eine kostenlose, empfehlenswerte Broschüre:

Moderne Agroforstsysteme mit Werthölzern. Leitfaden für die Praxis

www.landespflege-freiburg.de/ressourcen/leitfaden_agroforstsysteme.pdf    [ca. 16 MB]

oder als Papierversion zu bestellen Literaturhinweise





 


Im Februar 2013 erschienen:

Leitfaden Agroforstsysteme – Möglichkeiten zur naturschutzgerechten Etablierung von Agroforstsystemen

von Rüdiger Unseld, Nicole Reppin, Karin Eckstein, Wolfgang Zehlius-Eckert, Helmut Hoffmann, Thomas Huber

http://www.bfn.de/0313_veroe.html   dort im Download oder als Papierversion zu bestellen.

Basierend auf den Ergebnissen eines Forschungs- und Entwicklungsvorhabens möchte dieser Leitfaden für die verstärkte Anlage und Nutzung von Agroforstsystemen werben und Hinweise geben, was aus naturschutzfachlicher Sicht bei der Anlage und Nutzung beachtet werden sollte. Hierbei werden sowohl Empfehlungen für die Optimierung der modernen Agroforstsysteme aus naturschutzfachlicher Sicht als auch ein Überblick über Förderprogramme und rechtliche Rahmenbedingungen gegeben.





 


Im Dezember 2012 erfolgte die Gründung Arbeitsgemeinschaft Agroforst Deutschland, ein Zusammenschluß von aktiven und interessierten Wissenschaftlern, Beratern und Praktikern, die sich mit der Nutzung und Erforschung von modernen und traditionellen Agroforstsystemen und Agroforstwirtschaft in Deutschland beschäftigen.


www.agroforst.org





 

Auf der neuen Webseite werden die vielfältigen Projekte zur Agroforstforschung am Institut für Waldwachstum der Uni Freiburg zusammen gefasst. Dort finden sich auch verschiedene Praxisbroschüren im Download.

www.agroforestry.de






 

Erster Schritt zur Rechtssicherheit von Agroforstsystemen in Deutschland


Im Juni und Juli 2010 beschlossen der deutsche Bundestag und Bundesrat das neue Bundeswaldgesetz.

Es stellt in § 2 Absatz klar:

(2) Kein Wald im Sinne dieses Gesetzes sind

1. Grundflächen auf denen Baumarten mit dem Ziel baldiger Holzentnahme angepflanzt werden und deren Bestände eine Umtriebszeit von nicht länger als 20 Jahren haben (Kurzumtriebsplantagen),
2. Flächen mit Baumbestand, die gleichzeitig dem Anbau landwirtschaftlicher Produkte dienen (agroforstliche Nutzung), [...]

Quelle: http://bundesrecht.juris.de/bwaldg/__2.html 


Offen bleibt hierbei allerdings die genaue Definition von agroforstlichen Flächen, so dass Interpretationsspielraum bleibt, z.B. bezüglich der möglichen Pflanzdichte der Gehölze. Es ist allerdings klar, dass Wald nicht in Agroforstsysteme umgewandelt werden darf, da der Waldzweck nicht der Anbau von landwirtschaftlichen Produkten ist.


Das gesamte Bundeswaldgesetz http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bwaldg/gesamt.pdf  





 

 

Forschungsprojekt-Abschlusstagung Oktober 2010


Zum Abschluss des Projektes „Multifunktionale Bewertung von Agroforstsystemen“ fand am 6.Oktober 2010 eine Fachtagung zum Thema Agroforstsysteme - Eine Chance für Bewirtschafter, Natur und Landschaft in Freiburg i.Br. mit etwa 80 Teilnehmern statt

Die Tagung gliederte sich in einen Vortagsteil (vormittags) und eine Exkursion zu einer Agroforst-Demonstrationsfläche (nachmittags). Hier die Links zu der Webseite :

Tagungsflyer 

Vorträge als pdf  

Bilder 




 

 

Expertentagung zum F+E-Vorhaben Agroforstwirtschaft am 24. / 25.06.2010 in Bonn Bad-Godesberg


Infos unter www.landschaftsentwicklung.wzw.tum.de/index.php?id=37 




 

 

Juni 2009: Schlussbericht Forschungsprojekt Agroforst - Teilprojekt Landwirtschaft

www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/show/1248929/ltz_Schlussbericht%20Agroforst%20-%20Teilprojekt%20Landwirtschaft.pdf    160 Seiten; 4.8 MB




 

 

April 2009: Das erste deutschsprachige Buch mit einem Schwerpunkt auf Agroforstsystemen ist erschienen

Buch: Anbau und Nutzung von Bäumen auf landwirtschaftlichen Flächen (KUP+ AFS)


 

 

           Dieses Poster ist auf der Webseite verfügbar.

Forschungs und Entwicklungsvorhaben: „Agroforstwirtschaft und Naturschutz“

Im November 2008 startete im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (FKZ 3508 88 0600, Laufzeit 11/08 – 10/10) das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben am 'Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung' der TU München.

Mehr Infos unter www.landschaftsentwicklung.wzw.tum.de/index.php?id=29 


 

 

Delegationsreise des Agrarausschusses zu Agroforstsysteme nach Frankreich und England

Anfang Mai 2008 unternahmen sechs Abgeordnete des Agrarausschusses des deutschen Bundestages eine Delegationsreise durch Frankreich und England. Neben Gesprächen mit Abgeordneten der beiden Länder waren zahlreiche Agroforstsysteme das Ziel der Bundestagsmitglieder. Durch Anregung und Vermittlung von Dr. Georg Eysel-Zahl und Burkhard Kayser [Agroforst.de] wurde von Christian Dupraz (INRA France) und Prof. Steven Newman (GB) ein Programm erarbeitet, dass die zahlreichen Möglichkeiten der Nutzung von Bäumen in der Landwirtschaft in unseren Breiten anschaulich zeigte. Die Abgeordneten zeigten sich erfreut über die Ihnen gezeigten Perspektiven und wollen sich im Bundestag verstärkt für das Thema Agroforstwirtschaft einsetzen.

Mehr zum aktuellen Stand Politische Situation in Deutschland




 

 

Hybridpappeln in Agroforstsystemen?

In Agroforstsystemen werden auch Hybridpappeln als schnellwachsende Baumart eingesetzt, die eine gute Wirtschaftlichkeit bieten. (z.B. www.silsoe.cranfield.ac.uk/iwe/research/poplaraf.htm  ). In Naturschutzkreisen werden diese Hybriden als ökologisch wertlos angesehen. Es scheint so, dass dieser Einschätzung auf einigen Missverständnissen beruht. Eine Literaturrecherche „Vergleichende Untersuchungen zur ökologischen Wertigkeit von Hybrid- und Schwarzpappeln“ der TU Berlin (kubus) im April 2004 im Auftrag der Bundesanstalt für Gewässerkunde kommt zu dem Ergebnis, dass es hier einige Fehleinschätzungen gab. Zitat: „Die vermeintliche Nutzlosigkeit von Hybridpappeln für Ökosysteme ist eindeutig zu widerlegen. Viele Studien belegen ihren Beitrag zur Biodiversität, allerdings in Abhängigkeit von den Standorts- und Strukturbedingungen.“ Dieses Ergebnis ist besonders für die Agroforstwirtschaft interessant, da sie die Biodiversität des herkömmlichen Ackerbaus verbessern kann – auch mit Hybridpappeln. Das Dokument finden Sie unter

www.bafg.de/servlet/is/5712/Pappelrecherche2004.pdf  

 

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